Pressemitteilung zur Übergabe der sanierten Leichenhalle am 11.07.2011 mit Gderat , Handwerkern und Pfarrer
Sanierung des Aussegnungsgebäudes auf dem Friedhof in Neckartailfingen abgeschlossen, neuer würdiger Rahmen zum Abschiednehmen
-Zuschussmittel aus dem Konjunkturpaket II machen Umbau und Sanierung möglich-
Nach nur rund zweieinhalb Monaten Umbauzeit wurde am Montagabend auf dem Neckartailfinger Friedhof das Aussegnungsgebäude in einem kleinen Festakt seiner Bestimmung übergeben: Rund 105.000 Euro inklusive aller Planungskosten kostete die Umgestaltung des Gebäudes mit einem weit vorgezogenen Schutzdach und einem behindertengerechten WC im rückwärtigen Teil. Gefördert wurde das Projekt mit 39.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Ohne diesen Zuschuss wäre ein Umbau überhaupt nicht umsetzbar gewesen. Damit sei nach langer Diskussion die wohl beste Lösung gefunden worden, wie Bürgermeister Jens Timm im Beisein von Gemeinderäten und Handwerkern zurückblickte: Schon zu seinem Amtsantritt vor 13 Jahren sei nach einer Lösung für eine Verbesserung der Situation und der Besuchertoilette auf dem Friedhof von Bürgern angesprochen worden. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht abschätzbar ob der Friedhof an diesem Standort erhalten werden kann. Erst im Laufe der Jahre und durch die Veränderung der Bestattungsformen (Urnengräber, Urnenwand) hat sich eine Entspannung und damit verbunden der Erhalt des Friedhofes in der Ortsmitte abgezeichnet. Im Zuge der Sanierung der Martinskirche 2010 habe man dieses Thema wieder aufgegriffen und von sieben erarbeiteten Varianten diese verwirklicht. Bei der Umsetzung des Vorhabens wurden fast alle Arbeiten an ortsansässige Betriebe vergeben und haben die Umbauarbeiten auch in dem vorgegebenen Zeitfenster ermöglicht. Bürgermeister Timm bedankte sich beim Gemeinderat, den Vertretern der Kirchen, den beteiligten Handwerkern und dem Architekten für die gute Zusammenarbeit und Durchführung bei diesem Projekt. Architekt Lothar Graner zeigte sich in seinem Grußwort ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis: Das ursprüngliche Walmdach des Gebäudes aus den Fünfziger Jahren wurde verlängert und fügt sich damit harmonisch in die Umgebung ein – auch stilistisch passe das gut zur Martinskirche. Auch wenn man eine von zwei Leichenzellen zugunsten des neuen WCs habe aufgeben müssen, so sei doch auch diese Idee optimal, um das Gesamtbild des Friedhofs zu erhalten. Nach der symbolischen Übergabe eines Schlüssels aus Hefeteig an Bürgermeister Timm sprach Pfarrer Konrad Maier-Mohns ein Segensgebet, bevor man zur Besichtigung des umgebauten Aussegnungsbaus schritt. Im Anschluss ging es zu einem Imbiss in das Bauhofgebäude, wo sich die Gemeinderäte einen Eindruck des neuen Anbaus verschaffen konnten. rg


